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24.06.2009. Auf dem Laufband für einen guten Zweck: Zugunsten eines Straßenkinder-Hilfsprojekts in Sierra Leone sind Karin Keutner, James Marsh und Walter Dahm im Fitness-Studio innerhalb einer Woche 450 Kilometer gelaufen (Von Constanze Junk, "Trierischer Volksfreund").
Trier. Drei Stunden täglich hat jeder von ihnen eine Woche auf dem Laufband gestanden und geschwitzt: Die Trierer Karin Keutner, James Marsh und Walter Dahm. 450 Kilometer haben die drei Läufer in diesen Tagen zurückgelegt. Nicht nur um die eigene Fitness zu verbessern, sondern auch um etwas Gutes zu tun. Sie haben mit ihrer Aktion "Laufen für Afrika" ein Don-Bosco-Projekt in Sierra Leone unterstützt. Angefangen hat alles mit einem Zeitungsartikel im TV an Heiligabend. Bruder Lothar Wagner aus Aach hat einen EDV-Volontär als Unterstützung für das Straßenkinderprojekt "Don Bosco" gesucht, das er in Freetown, der Hauptstadt Sierra Leones, leitet. Karin Keutner plante selbst eine Reise in die ehemalige britische Kolonie in West-Afrika. Spontan nahm sie Kontakt mit dem Theologen auf und entschied sich, den Kindern zu helfen. "Ich habe Hefte, Stifte und Shirts als Geschenke mitgenommen", erzählt sie. Während ihres Aufenthalts in Freetown konnte sie sich auch selbst ein Bild von der Arbeit mit den Straßenkindern machen und war begeistert. Wieder in Deutschland, informierte sie sich weiter über die Arbeit Bruder Lothars. Beim weiteren Stöbern auf seiner Homepage entdeckte sie dann auch die Aktion "Laufen für Afrika" - jedoch war diese auf der Internetseite nur für Marathonläufer ausgeschrieben. Keutners Idee war jedoch eine andere: Warum nicht einfach mal auf dem Laufband für einen guten Zweck laufen? Schließlich sei es die Idee, die zählt. "Das muss nicht immer eine Riesenaktion sein", sagt Keutner. Gesagt, gefragt. Bruder Lothar zeigte sich begeistert von der Idee. Auch das Team fand sich schnell. James Marsh und Walter Dahm, Freunde und Trainingskollegen von Karin Keutner erklärten sich bereit, an der Aktion teilzunehmen. |