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Jede Theologie ist Befreiungstheologie |
2004-2008 Das Theologie Studium. So manche zweifelnde Fragen haben mich durch das Studium hindurch begleitet. Waren es am Anfang mehr Fragen technischer Art, wie z.B. die Frage, wie ich überhaupt das Latinum oder das Graecum bewerkstelligen sollte, so begleitete mich während der Philosophie die Frage, was das ganze Studium soll, während der Kirchengeschichte die Frage, willst du wirklich an dieser Geschichte weiterschreiben, während dem Kirchenrecht die Frage, ob wirklich der, der glaubt, selig wird, während der Dogmatik die Frage, ob nicht der Papst alle Theologen zu Befreiungstheologen ausrufen sollte. Ohne Quatsch, denn ich denke, dass im weiten Sinne jeder Theologe ein Befreiungstheologe ist.
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Die Couch während der Erzieherausbildung in Köln |
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Nach dem sogenannten Aspirantat in Berlin und dem Noviziat in Jünkerath/Eifel, also den „Einführungsjahren“ bei den Salesianern, bin ich in das Kölner Haus der Salesianer gekommen. Die Kölner Mitbrüdergemeinschaft ist bis heute meine „salesianische Heimat“ geblieben.
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Liebe und Euphorie auf den ersten Blick: Salesianer Don Boscos |
1993 Während meiner dreijährigen Oberstufenzeit von 1990 bis 1993 besuchte ich regelmäßig das Noviziat der Barmherzigen Brüder in Trier. Eine recht interessante Truppe. Irgendwie faszinierte mich das Außergewöhnliche und das hatte ich dort einmal wieder gefunden. Jede Menge Zeit habe ich dort verbracht. Im Sommer 1992 bin ich sogar mit der ganzen Mannschaft in Urlaub gefahren. Es ging für drei Wochen in die Schweiz zum Zuger See.
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Der politische Karrieresprung zum Landesgeschäftsführer |
1992 Trotz meinem schnellen Ende bei der SPD reizte mich die Parteiarbeit. Aber wo soll ich mich nun engagieren? Welche Partei, wenn nicht die SPD, passte zu mir? Schnell flog mir in der Findungsphase ein Pamphlet einer Partei zu. „Nicht schlecht“, dachte ich, „da ruf´ ich mal an“. „Ja, dass muss ja Fügung sein“, hörte ich am Ende der anderen Leitung, „wir wollen sehr schnell einen Kreisverband in Trier gründen. Und da kommen sie ja wie gerufen“.
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Mein kurzes Intermezzo in der SPD |
1992 Politisch sich zu engagieren ist für mich immer auch mit dem Engagement für Schwächere verbunden. Ohne irgendwelche Tabus sind auch brisante Themen anzusprechen. Besonders gilt es auch immer wieder seine eigenen Ansichten in Frage zu stellen. Diskussionsforen bieten hierzu auch politische Parteien. |
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Die Kälte auf dem Trierer Hauptmarkt |
1991 16. Januar. Der erste Golfkrieg war verbunden mit Weltuntergangsstimmungen. Als damals 17jähriger hatte ich mir so meine Gedanken gemacht über die Zukunft, über den Sinn von Krieg, über Ängste und so manch andere existentielle Fragen. Gleichzeitig beschäftigte mich damals sehr die Geschichte der RAF.
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Kontinuität in Religion: mangelhaft |
1991 Die Kirche habe gefälligst für die Armen dazu sein. Das sei die Botschaft Jesu an die Menschen von heute. So meine knappen Ausführungen zum Thema Religion und Kirche in der Jahrgangsstufe 11 am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium. Das brachte mir in dieser Klassenarbeit dann die Note mangelhaft ein.
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1989 Meine Schulzeit war eher unspektakulär. In guter Erinnerung bleibt mir das Schuljahr 1989/90. Lockerheit und Coolness zeichneten für mich diese 10. Jahrgangsstufe aus. Und das nicht nur für mich, sondern für die ganze Klasse. Mein schönstes Schuljahr ging dann auch sehr schnell vorüber.
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